Hannelore war da!

Hannelore_web_1Unsere Ministerpräsidentin war da – und es war ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten

Unsere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war am Freitag, den 5. Mai 2017 auf dem Ibbenbürener Wochenmarkt. Dort kaufte sie zusammen mit unserem Landtagsabgeordneten Frank Sundermann für ein „Frühstück mit Frank“ ein. Natürlich kaufte sie nicht nur ein, sondern verbrachte die meiste Zeit mit angeregten Gesprächen mit vielen Ibbenbürenern.

Hannelore_web_2Es war schön zu sehen, wie toll sie auf die Menschen zugegangen ist. Das ist ihr Metier – das mag sie – das kann sie – so ist sie. Das merkte man in allen Gesprächen.

Hannelore und die AsFNatürlich kam sie dann auch an den SPD-Stand. Und dort warteten eine Vielzahl an Genossen und auch Nicht-Genossen auf sie. Es war eine schöne Stimmung – auch wenn wir ganz schön lange auf sie warten mussten. Als sie endlich bei uns war, wurde die Zeit knapp, Hannelore_web_6doch für einige Bilder mit ihr hat es gereicht.

Danke Hannelore, dass du bei uns warst. Du bist immer in Ibbenbüren willkommen. Das hast du sicherlich bei deinem Besuch bei uns gemerkt. Wir alle kämpfen dafür, dass du das nächste Mal wieder als Ministerpräsidentin von NRW zu uns kommen wirst.

 

Daher alle wählen gehen – und SPD wählen!!

 

 

 

 


Landtagswahl 2017 in NRW, Infostand Ibbenbüren

Breite Unterstützung unseres Landtagskandiaten FRANK SUNDERMANN am Infostand in Ibbenbüren durch die Ibbenbürener SPD-Mitglieder

MdB Jürgen Coße und Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer unterstützen unseren Landtagskandidaten FRANK SUNDERMANN

MdB Jürgen Coße und Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer unterstützen unseren Landtagskandidaten FRANK SUNDERMANN

Am Sonntag, 14. Mai 2017 ist Landtagswahl in NRW. Die Ibbenbürener SPD unterstütz mit Infoständen an den Markttagen, sowie an den Samstagen bis zur Landtagswahl unser Landtagsmitglied FRANK SUNDERMANN!

Landtagskandidat FRANK SUNDERMANN im Dialog mit den Bürgern am Infostand in Ibbenbüren

Landtagskandidat FRANK SUNDERMANN im Dialog mit den Bürgern am Infostand in Ibbenbüren

Landtagswahl 2017 ibb 2-1

Unterstützen auch Sie unser Landtagsmitglied und Landtagskandidaten

FRANK SUNDERMANN


Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – von wegen!

Auch in diesem Jahr für Equal Pay unterwegs - die AsF Ibbenbüren

Auch in diesem Jahr für Equal Pay unterwegs – die beiden Vorsitzenden der AsF Ibbenbüren (Susanne Spilker-Gottwald (links) und Sonja von Gostomski (rechts)

Es gibt noch immer eine Lohnlücke von 21 %

Anlässlich des sogenannten Equal Pay Days forderten die SPD Frauen und das Frauenforum der IGBCE am Freitag gemeinsam zwischen Oberen Markt und Neumarkt in Ibbenbüren, dass gleiche Arbeit zukünftig auch gleich bezahlt werden muss. Diese eigentliche Selbstverständlichkeit findet sich in der heutigen Arbeitswelt leider immer noch nicht wieder. Durchschnittlich bekommen Frauen für gleiche Arbeit, bei gleicher Qualifikation 21 % weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.

Aufmerksam auf ihre Aktion machten die Frauen unter anderem mit den beliebten roten Taschen, die im Anschluss überall in der Innenstadt sichtbar auftauchten. „Wir hatten viele interessante Gespräche“, so Susanne Spilker-Gottwald, Ratsfrau und stellvertretende AsF-Vorsitzende aus Ibbenbüren. Neben der Lohn-Ungerechtigkeit war das Spektrum der Themen weit gefächert. Von internationaler Politik, über Kanzlerin-Herausforderer Martin Schulz, zur anstehenden Landtagswahl bis hin zu kommunalen Themen war alles dabei. „Es war eine gute Aktion mit gesamtgesellschaftlicher Wichtigkeit.“, so AsF-Vorsitzende Sonja von Gostomski. „Es ist richtig, dass die SPD für dieses Thema kämpft. Wir von der SPD Ibbenbüren werden es auf jeden Fall auch weiterhin tun.“


Letzte Chance: Noch einige wenige freie Plätze

Fahrt nach Karlsruhe, Hambach, Speyer und mehr – Fahr(t) noch mit!

Angelika Wedderhoff aus unserem SPD Büro teilte mit, dass es noch einige wenige Plätze für die tolle SPD-Fahrt nach Karlsruhe und Hambach gibt. Wer also noch Lust und Zeit hat, mit uns vom 15. bis 18.06.2017 vier äußerst interessante Tage in Sachen deutsche Demokratie zu verleben, sollte sich jetzt schnell melden und zugreifen. Alle Infos zur Fahrt bei Angelika im Büro oder hier auf der Homepage.


„Möge die Kraft mit euch sein“

 Aschermittwoch bei der Ibbenbürener SPD mal ganz jung und frech

(Ibbenbüren, 12.3.17) Ganz im Sinne der Stadt Ibbenbüren, die das Jahr 2017 unter das Motto kinder- und jugendfreundliche Stadt gestellt hat, zeigten auch wir uns von der Ibbenbürener SPD bei unserem traditionellen Aschermittwochsgespräch in diesem Jahr besonders jung und jugendlich.

Voll war es im Hof Bögel-Windmeyer und neben den vielen bekannten Gesichtern aus den Ibbenbürener Institutionen und Vereinen, waren es auch sehr viele jüngere Gäste, vornehmlich aus der Scheune, die das Gespräch untereinander und mit uns suchten. Denn bei unserem politischen Aschermittwoch stand auch in diesem Jahr nicht die Politprominenz im Mittelpunkt, sondern der Austausch und das nette Miteinander unserer Gäste.

Anders als sonst begrüßte Hermann Hafer, Fraktionsvorsitzender der Ibbenbürener SPD, die Gäste und vertrat unsere Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner. Marie-Luises Vater, Bernd Balter, langjähriges Ratsmitglied sowie stellvertetender Fraktionsvorsitzender in Ibbenbüren und damit eins der echten SPD-Urgesteine, war leider kurz vor dem Aschermittwochsgespräch verstorben.

Das neu gegründete Cricket Team der Scheune!

Neben Hermann Hafer standen unser Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße, unser Landtagsabgeordneter Frank Sundermann und unser Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer in der Bütt und berichteten über aktuelle Geschehnisse aus Bund, Land und Stadt. Allen drei Rednern war die „gute SPD-Stimmung“ deutlich anzumerken. Gute Politik hat die SPD in den vergangenen Jahren sowohl im Bund, im Land als auch in der Stadt Ibbenbüren geleistet. Jetzt, seit und dank Kanzlerkandidat Martin Schulz, zeigen auch die Wahlprognosen endlich wieder mit Trend nach oben. Zu Recht, wie wir meinen!

Unser amtierender Landtagsabgeordneter Frank Sundermann, der bei der Landtagswahl im Mai natürlich wieder für unseren Wahlkreis antritt, formulierte sein Wahlkampfziel daher auch so: „Ich möchte das Dutzend Jahre im Landtag gerne voll machen.“ Dass er dies schaffen wird, daran zweifelte an diesem Abend keiner! Die Ibbenbürener SPD wird ihm jedenfalls vollste Unterstützung bei seinem Landtagswahlkampf leisten.

Gemeinsam treten sie an für die SPD – und beide wollen und werden Ibbenbüren auch weiterhin als Abgeordnete vertreten (links Frank Sundermann und rechts Jürgen Coße)

Viele Menschen sind in den letzten Woche neu in die SPD eingetreten und auch heute, so der verschmitzte Hinweis von Jürgen Coße, könne man gerne noch eintreten, falls noch nicht geschehen. Die passenden Formulare habe er auf jeden Fall immer dabei.

Besonderes Highlight, und dabei erstmalig beim Politischen Aschermittwoch in Ibbenbüren, präsentierten sich Jugendliche der Scheune. Das neu gegründete Cricket-Team, eins der vielen erfolgreichen Integrationsprojekte aus Ibbenbüren, stellte sich erstmals und mit sehr viel Stolz der Öffentlichkeit vor. Beeindruckend dabei nicht nur deren Ausrüstung, sondern auch ihr „original“ Trainer mit indischer Herkunft. Da Cricket in Indien Nationalsport ist, ähnlich Fußball in Deutschland, waren sich alle Anwesenden schnell einig, dass dieser Trainer das Team gut ausbilden werde. Wie es mit dem Team weitergeht, wird die SPD sicherlich im Auge behalten.

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Tobias Bischoff präsentierte feinsten Poetry Slam

Anschließend betrat dann Poetry Slamer Tobias Bischoff die Bütt und zeigte sein ganzes Geschick, passende wie auch witzige Worte in Versform vorzutragen. Seine Worte regten nicht nur zum Lachen an, sondern an vielen Stellen auch zum Nachdenken. Ob auf dem Plakat zur Landtagswahl dann auch wirklich „Möge die Kraft mit dir sein“ stehen wird, so wie er es angedeutet hatte, bleibt abzuwarten. Wir fänden es jedenfalls sehr passend und würden uns darüber freuen.


Demokratie „zum Anfassen“

Studienfahrt des SPD-Ortsvereins Ibbenbüren vom 15.-18.06.2017

Auch in diesem Jahr veranstalten wir eine äußerst interessante 4-tägige Studienfahrt, zu der ihr euch ab sofort anmelden könnt. Sie steht diesmal unter dem Motto „Deutsche Demokratie – Wo sie geprägt wurde und wo sie bewahrt wird“. 

Auf dem umfangreichen Programm stehen u. a. Besuche des Hambacher Schlosses, des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe und des Zisterzienser Kloster Maulbronn, seines Zeichens UNESCO-Weltkulturerbe. Darüber hinaus werden das Auto- und Technikmuseum in Sinsheim und das Gutenbergmuseum in Mainz erkundet. Natürlich dürfen auch Stadtführungen in Speyer und Mainz nicht fehlen. Übernachtet wird in einem komfortablen Hotel in Speyer, eine der ältesten Städte in Deutschland. Die Fahrt findet statt vom 15. bis 18.06.17.

Alle Informationen zur Fahrt sowie Möglichkeit zur Anmeldung erhaltet ihr bei Angelika Wedderhoff, SPD Bürgerbüro, Tel. 05451 3460, Mail: spd-ibbenbueren@t-online.de


Angekommen, SPD begrüßt Neumitglieder

„Ankommen allein reiche ihm nicht“, so der neue SPD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Coße während seines Berichtes auf der letzten Mitgliederversammlung der Ibbenbürener SPD im Jahr 2016.

v.l.n.r: MdB Jürgen Coße, Neumitglied Marlies Stieneker, OV-Vorsitzende M.-L. Balter-Leistner

v.l.n.r: MdB Jürgen Coße, Neumitglied Marlies Stieneker, OV-Vorsitzende M.-L. Balter-Leistner

Er sei bereits jetzt, nach kurzer Zeit, voll und ganz in seiner neuen Arbeit in Berlin angekommen, erwähnte er mit einem kleinen Seitenhieb auf eine Kollegin der CDU, und nun möchte er gestalten – natürlich auch für seinen Wahlkreis hier in Ibbenbüren. Dass Coße dies so auch umsetzen wird, das konnten die Genossen seinem Bericht über seine ersten Tage in Berlin entnehmen. Mit bekannter Energie und Überzeugung erzählte er von seinen ersten Erfahrungen und Begegnungen, die ihn als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses sofort ins entfernte Afrika geführt hatten.

Herzlich begrüßt wurden die Neumitglieder und frischen Jusos der SPD Ibbenbüren Justus Strohmann (2. v. l.), Johannes Nattkämper (3. v. l.) und Berkay Dalkiran (mit Blume) von MdB Jürgen Coße (links), Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner und Ralf Stieneker (2. Vorsitzender)

Herzlich begrüßt wurden die Neumitglieder und frischen Jusos der SPD Ibbenbüren Justus Strohmann (2. v. l.), Johannes Nattkämper (3. v. l.) und Berkay Dalkiran (mit Blume) von MdB Jürgen Coße (links), Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner und Ralf Stieneker (2. Vorsitzender)

Allerdings sei nicht nur der neue Bundestagsabgeordnete in Berlin angekommen, berichtete erfreut Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner den anwesenden Genossen. Auch neue Mitglieder sind in den letzten Wochen vermehrt in die Ibbenbürener SPD eingetreten und wurden auf der Versammlung gebührend begrüßt. Dieser erfreuliche Zuwachs wird zurzeit bundesweit von der SPD wahrgenommen und durch internationale Ereignisse begründet. Nach längerer Übergangszeit gibt es damit endlich wieder eine Arbeitsgruppe der Jusos in Ibbenbüren. Als neuer Juso-Vorsitzender wurde Justus Strothmann gewählt, der von Johannes Nattkämper beim weiteren Ausbau der Arbeitsgruppe tatkräftig unterstützt wird. Sein Parteibuch erhielt an diesem Abend ein weiterer Juso, Berkay Dalkiran, persönlich aus den Händen der Ortsvereinsvorsitzenden. Die SPD Frauen wird ab sofort Marlies Stieneker verstärken, ein weiteres Neumitglied im Ibbenbürener Ortsverein, die als sachkundige Bürgerin stellvertretend in den Sozialausschuss bestellt wurde.


Beeindruckender Besuch im Nachbarkreis Coesfeld

Eine Gruppe von Frauen besuchte am vergangenen Wochenende auf Einladung der SPD-Frauen Ibbenbüren die Stadt Dülmen und den Karthäuser Winterzauber.

spd-frauen-karthaeuser-winterzauberBereits am Bahnhof von Dülmen wurden die Damen von einem Stadtführer begrüßt und in die Dülmener Innenstadt begleitet. Dabei wusste Herr Behrens den interessierten Teilnehmerinnen allerlei interessante Details zu geschichtsträchtigen Frauen in Dülmen, sowie über die allgemeine Entwicklung des Frauenbilds ab dem Mittelalter zu erzählen. Gegen Mittag wärmte sich die Reisegruppe in der Almhütte an der Dülmener Eisbahn beim Mittagessen auf, bevor es dann per Shuttlebus nach Karthaus (außerhalb von Dülmen) ging. Hier findet immer an einem Wochenende im Advent der „Karthäuser Winterzauber“, ein Weihnachtsmarkt in den hiesigen Werkstätten für Menschen mit und ohne Behinderung, statt. Unter freiem Himmel wie auch in den Werkstätten wurde hochwertiges Kunsthandwerk, darunter viele Produkte aus eigener Herstellung aus den Einrichtungen Karthaus, sowie natürlich diverse Leckereien und warme Getränke angeboten. Nach einem ausgiebigen Bummel über den Markt machte sich die Frauengruppe auf den Rückweg nach Ibbenbüren. Alle waren sich einig, dass der „Karthäuser Winterzauber“ ein ganz besonderer und liebevoll gestalteter Weihnachtsmarkt mit viel Flair ist, der besonders die Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt stellt und diesen die Möglichkeit gibt, ihre vielfältigen Fähigkeiten eindrucksvoll dem Publikum zu präsentieren.


SPD spricht sich positiv für den Haushaltsentwurf aus

Intensive Beratungen während der Haushaltsklausur

 

pm-haushaltsklausur-191116Intensive Haushaltsberatungen über alle Fachbereiche hielt die SPD Fraktion während ihrer Klausurtagung ab. Als Experte war Kämmerer Martin Burlage vor Ort und erläuterte den Genossen noch einmal detailliert die haushaltsrelevanten Auswirkungen der geplanten Konsolidierungsmaßnahmen. Trotz bester Gewerbesteuereinnahmen in 2016, die weit über dem Planansatz lagen, müssten diese Konsolidierungsmaßnahmen dringend vorangetrieben werden. So lautete der eindringliche Appell des Finanzexperten und diesem schlossen sich die Mitglieder der SPD Fraktion unisono an. Die gute konjunkturelle Lage Ibbenbürens heute führe zwangsläufig nach dem neuen GFG (Gemeindefinanzierungsgesetz) dazu, dass notwendige Schlüsselzuweisungen des Landes in den Folgejahren rapide abnähmen. Unter dem Strich würde somit das strukturelle Defizit der Stadt Ibbenbüren zunehmen und bei fehlender Gegensteuerung früher oder später zur Haushaltssicherung führen. Erst bei Erreichen einer sogenannten Abundanz würde Ibbenbüren von seinem Steuereinkommen profitieren und selbst seine (politischen) Geschicke leiten können. (Hinweis der Red.: Als abundant gilt eine Kommune, wenn ihre Finanzkraft höher als ihr Finanzbedarf ist und dadurch unabhängig von den Landeszuschüssen aus dem kommunalen Finanzausgleich, den Schlüsselzuweisungen, wird.)

Trotz Loch im Stadtsäckel steht Ibbenbüren vor einem riesigen Investitionsprogramm, das von der SPD voll und ganz mitgetragen wird. Besonders im Bereich Schule stehen umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur an. Parallel zum Bau der Gesamtschule mit einem Gesamtvolumen von über 10 Mio € können dank des Landesprogramms „Gute Schule 2020“ zeitgleich weitere wichtige Maßnahmen vorangetrieben werden. Im Bereich Sport und Bäder steht Ibbenbüren ebenfalls vor zukunftsweisenden Investitionen, die die Sportstättenleitplanung und das Bäderkonzept mit den nötigen Zahlen, Daten und Fakten untermauern sollen. Erst wenn belastbare Zahlen vorliegen, wird die SPD Fraktion ihre Entscheidungen dazu treffen.

Im finanzintensiven Fachbereich, dem Jugendhilfebudget, erkennt die SPD im Haushaltsentwurf signifikante Mehrausgaben, die allerdings genau dem entspräche, wofür die SPD seit vielen Jahren stehe: eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung, um Familie und Arbeitswelt in Einklang zu bringen. Besonders im Bereich der Tagespflege werde das Budget weiter ansteigen und spiegelt finanzpolitisch wider, dass die Tagespflege neben den zahlreichen Kindertageseinrichtungen wichtiger Baustein im Betreuungskonzept der Stadt sei. Zwei weitere Kindertageseinrichtungen, eine in Laggenbeck und eine im Innenstadtbereich, sind bereits heute in Planung und werden das momentane Angebot erweitern, so dass jedes Kind, das einen Betreuungsplatz benötigt, diesen auch in Zukunft in Ibbenbüren finden werde.

Im Bereich Bau und Umwelt wird die SPD im nächsten Jahr ihren Fokus erneut auf den Ausbau von Wohn- und Gewerbegebieten legen. Zahlreiche Bauanträge liegen der Stadt heute schon vor, sowohl von privaten wie auch gewerblichen Nutzern. Ein Beweis für die Attraktivität der Stadt. Besonders der soziale Wohnungsbau stehe dabei hoch auf der Agenda der Genossen. Bezahlbarer Wohnraum sei zurzeit rar, die Zahl der Bedürftigen steige demgegenüber auch in Ibbenbüren an. Hierbei sind es vor allem die Alleinerziehenden, die gefördert werden müssen, wie auch die steigende Anzahl an älteren Menschen, die von Altersarmut bedroht seien.


Es muss sich gekümmert werden!

Themenabend der SPD-Frauen zum Thema Altersarmut lokalisiert Ansätze zur auskömmlichen Rente und gegen Armut im Alter

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Zu einem brisanten wie auch hochaktuellen Thema luden die SPD-Frauen in der letzten Woche. „Suppenküche oder Zuverdienst“ – Betrifft das Thema Altersarmut etwa auch mich?“, so lautete die Ausgangsfrage, die von drei Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde. Einen Einstieg mit Blick auf die aktuelle politische Lage lieferte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulla Schulte aus Borken. Sie bestätigte mit fundiertem Zahlenwerk, dass die Altersarmut bundesweit zunähme. Für eine genaue Analyse, wer von Armut betroffen sei, fehlten aber individuellere Auswertungen. Beim Thema Rente habe es durchaus Fortschritte gegeben, so die Abgeordnete, dennoch sei das aktuelle Rentensystem, das auf den drei Säulen gesetzliche Rente, Betriebsrente und private Vorsorge stehe, überholt. Um gegenzusteuern müsse allerdings in einer früheren Lebensphase angesetzt werden.  Nur wer während seines Arbeitsleben auskömmlich entlohnt würde, könne auch genügend zur Seite legen, um im Alter selbstbestimmt und in Würde zu leben. Mindestlohn, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, qualifizierte Kinderbetreuung, „Kein Kind zurücklassen“ sind daher wichtige Aspekte, die die SPD weiter vorantreibe.

Einen nachdenklich stimmenden Blick auf das Thema Altersarmut lieferte Melanie Haslage, die beim SkF Ibbenbüren für die Schuldner- und Insolvenzberatung zuständig ist. Sie erläuterte anhand zweier anonymisierter Fallbeispiele, wie die Lebenssituation armer Menschen in Ibbenbüren aussieht. „Altersarmut ist omnipräsent und dennoch macht sich Armut oft unsichtbar.“, so ihre Experteneinschätzung. Es stimme, dass die Zahl der Menschen, die Unterstützung benötigten auch in Ibbenbüren steige. Dabei schämten sich die meisten über ihre Notlage und versuchten alles, um dies vor den Nachbarn und Freunden zu verbergen. Die SkF hat das Projekt „Altersarmut“ ins Leben gerufen. Ehrenamtliche helfen dabei Betroffenen bei der Haushaltsplanung und beim Gang aufs Amt. Ziel sei es, armen Menschen aus ihrer Isolation herauszuhelfen.

Ganz konkrete Einschätzungen und Analysen zur privaten Vorsorge als auch zur betrieblichen Altersvorsorge, die laut Schulte in Zukunft vermehrt gepusht werden soll, lieferte der Rentenberater Frank Golfels aus Greven. Insgesamt gäbe es 750 Rentenberater bundesweit, die vergleichbar wie Steuerberater beim Thema Steuern, individuell beraten würden, welche sinnvollen Wege der privaten wie auch betrieblichen Vorsorge empfehlenswert seien. Auch Golfels räumte ein, dass die Einführung des Mindestlohnes ein Schritt in die richtige Richtung gewesen sei. Denn Menschen könnten nur dann etwas für später zur Seite legen, wenn dies für sie überhaupt finanzierbar sei. Nur wer während des Erwerbslebens in seine gesetzliche Rente einbezahle, so seine ehrliche Ausführung, hätte auch im Alter eine auskömmliche Rente zur Verfügung. Daher lehnt er, genau wie die SPD-Bundestagsabgeordnete, 450 €-Jobs als „normales“ Beschäftigungsmodell vor allem für Frauen in Teilzeit ab. Solche Jobs sollten die Ausnahme bleiben, vielleicht für Studenten und Schüler, alle anderen Arbeitnehmer sollten steuerpflichtige, wenn möglich Vollzeitjobs anstreben. Jeder einzelne muss sich frühzeitig kümmern und sich darüber klar werden, dass er selbst für sein Alter sparen muss. Den Aspekt des „Kümmerns“ nahm auch die Abgeordnete gerne mit nach Berlin. Die SPD muss sich weiter darum kümmern, damit das Rentensystem endlich adäquat den heutigen Gegebenheiten angepasst wird, ohne das Rentenniveau weiter senken und ohne den Steuersatz anheben zu müssen. Einige konkrete Gedanken dazu wie z. B. ein mögliches Rentensplitting lieferte Golfels.

Bildunterschrift:

Eine lebhafte Diskussion lieferten sich Sonja von Gostomski (AsF-Vorsitzende), MdB Ulla Schulte, Rentenberater Frank Golfels, Melanie Haslage (SkF) und Susanne Spilker-Gottwald (2. Vorsitzende AsF Ibbenbüren)