SPD spricht sich positiv für den Haushaltsentwurf aus

Intensive Beratungen während der Haushaltsklausur

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Intensive Haushaltsberatungen über alle Fachbereiche hielt die SPD Fraktion während ihrer Klausurtagung ab. Als Experte war Kämmerer Martin Burlage vor Ort und erläuterte den Genossen noch einmal detailliert die haushaltsrelevanten Auswirkungen der geplanten Konsolidierungsmaßnahmen. Trotz bester Gewerbesteuereinnahmen in 2016, die weit über dem Planansatz lagen, müssten diese Konsolidierungsmaßnahmen dringend vorangetrieben werden. So lautete der eindringliche Appell des Finanzexperten und diesem schlossen sich die Mitglieder der SPD Fraktion unisono an. Die gute konjunkturelle Lage Ibbenbürens heute führe zwangsläufig nach dem neuen GFG (Gemeindefinanzierungsgesetz) dazu, dass notwendige Schlüsselzuweisungen des Landes in den Folgejahren rapide abnähmen. Unter dem Strich würde somit das strukturelle Defizit der Stadt Ibbenbüren zunehmen und bei fehlender Gegensteuerung früher oder später zur Haushaltssicherung führen. Erst bei Erreichen einer sogenannten Abundanz würde Ibbenbüren von seinem Steuereinkommen profitieren und selbst seine (politischen) Geschicke leiten können. (Hinweis der Red.: Als abundant gilt eine Kommune, wenn ihre Finanzkraft höher als ihr Finanzbedarf ist und dadurch unabhängig von den Landeszuschüssen aus dem kommunalen Finanzausgleich, den Schlüsselzuweisungen, wird.)

Trotz Loch im Stadtsäckel steht Ibbenbüren vor einem riesigen Investitionsprogramm, das von der SPD voll und ganz mitgetragen wird. Besonders im Bereich Schule stehen umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur an. Parallel zum Bau der Gesamtschule mit einem Gesamtvolumen von über 10 Mio € können dank des Landesprogramms „Gute Schule 2020“ zeitgleich weitere wichtige Maßnahmen vorangetrieben werden. Im Bereich Sport und Bäder steht Ibbenbüren ebenfalls vor zukunftsweisenden Investitionen, die die Sportstättenleitplanung und das Bäderkonzept mit den nötigen Zahlen, Daten und Fakten untermauern sollen. Erst wenn belastbare Zahlen vorliegen, wird die SPD Fraktion ihre Entscheidungen dazu treffen.

Im finanzintensiven Fachbereich, dem Jugendhilfebudget, erkennt die SPD im Haushaltsentwurf signifikante Mehrausgaben, die allerdings genau dem entspräche, wofür die SPD seit vielen Jahren stehe: eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung, um Familie und Arbeitswelt in Einklang zu bringen. Besonders im Bereich der Tagespflege werde das Budget weiter ansteigen und spiegelt finanzpolitisch wider, dass die Tagespflege neben den zahlreichen Kindertageseinrichtungen wichtiger Baustein im Betreuungskonzept der Stadt sei. Zwei weitere Kindertageseinrichtungen, eine in Laggenbeck und eine im Innenstadtbereich, sind bereits heute in Planung und werden das momentane Angebot erweitern, so dass jedes Kind, das einen Betreuungsplatz benötigt, diesen auch in Zukunft in Ibbenbüren finden werde.

Im Bereich Bau und Umwelt wird die SPD im nächsten Jahr ihren Fokus erneut auf den Ausbau von Wohn- und Gewerbegebieten legen. Zahlreiche Bauanträge liegen der Stadt heute schon vor, sowohl von privaten wie auch gewerblichen Nutzern. Ein Beweis für die Attraktivität der Stadt. Besonders der soziale Wohnungsbau stehe dabei hoch auf der Agenda der Genossen. Bezahlbarer Wohnraum sei zurzeit rar, die Zahl der Bedürftigen steige demgegenüber auch in Ibbenbüren an. Hierbei sind es vor allem die Alleinerziehenden, die gefördert werden müssen, wie auch die steigende Anzahl an älteren Menschen, die von Altersarmut bedroht seien.


Es muss sich gekümmert werden!

Themenabend der SPD-Frauen zum Thema Altersarmut lokalisiert Ansätze zur auskömmlichen Rente und gegen Armut im Alter

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Zu einem brisanten wie auch hochaktuellen Thema luden die SPD-Frauen in der letzten Woche. „Suppenküche oder Zuverdienst“ – Betrifft das Thema Altersarmut etwa auch mich?“, so lautete die Ausgangsfrage, die von drei Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde. Einen Einstieg mit Blick auf die aktuelle politische Lage lieferte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulla Schulte aus Borken. Sie bestätigte mit fundiertem Zahlenwerk, dass die Altersarmut bundesweit zunähme. Für eine genaue Analyse, wer von Armut betroffen sei, fehlten aber individuellere Auswertungen. Beim Thema Rente habe es durchaus Fortschritte gegeben, so die Abgeordnete, dennoch sei das aktuelle Rentensystem, das auf den drei Säulen gesetzliche Rente, Betriebsrente und private Vorsorge stehe, überholt. Um gegenzusteuern müsse allerdings in einer früheren Lebensphase angesetzt werden.  Nur wer während seines Arbeitsleben auskömmlich entlohnt würde, könne auch genügend zur Seite legen, um im Alter selbstbestimmt und in Würde zu leben. Mindestlohn, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, qualifizierte Kinderbetreuung, „Kein Kind zurücklassen“ sind daher wichtige Aspekte, die die SPD weiter vorantreibe.

Einen nachdenklich stimmenden Blick auf das Thema Altersarmut lieferte Melanie Haslage, die beim SkF Ibbenbüren für die Schuldner- und Insolvenzberatung zuständig ist. Sie erläuterte anhand zweier anonymisierter Fallbeispiele, wie die Lebenssituation armer Menschen in Ibbenbüren aussieht. „Altersarmut ist omnipräsent und dennoch macht sich Armut oft unsichtbar.“, so ihre Experteneinschätzung. Es stimme, dass die Zahl der Menschen, die Unterstützung benötigten auch in Ibbenbüren steige. Dabei schämten sich die meisten über ihre Notlage und versuchten alles, um dies vor den Nachbarn und Freunden zu verbergen. Die SkF hat das Projekt „Altersarmut“ ins Leben gerufen. Ehrenamtliche helfen dabei Betroffenen bei der Haushaltsplanung und beim Gang aufs Amt. Ziel sei es, armen Menschen aus ihrer Isolation herauszuhelfen.

Ganz konkrete Einschätzungen und Analysen zur privaten Vorsorge als auch zur betrieblichen Altersvorsorge, die laut Schulte in Zukunft vermehrt gepusht werden soll, lieferte der Rentenberater Frank Golfels aus Greven. Insgesamt gäbe es 750 Rentenberater bundesweit, die vergleichbar wie Steuerberater beim Thema Steuern, individuell beraten würden, welche sinnvollen Wege der privaten wie auch betrieblichen Vorsorge empfehlenswert seien. Auch Golfels räumte ein, dass die Einführung des Mindestlohnes ein Schritt in die richtige Richtung gewesen sei. Denn Menschen könnten nur dann etwas für später zur Seite legen, wenn dies für sie überhaupt finanzierbar sei. Nur wer während des Erwerbslebens in seine gesetzliche Rente einbezahle, so seine ehrliche Ausführung, hätte auch im Alter eine auskömmliche Rente zur Verfügung. Daher lehnt er, genau wie die SPD-Bundestagsabgeordnete, 450 €-Jobs als „normales“ Beschäftigungsmodell vor allem für Frauen in Teilzeit ab. Solche Jobs sollten die Ausnahme bleiben, vielleicht für Studenten und Schüler, alle anderen Arbeitnehmer sollten steuerpflichtige, wenn möglich Vollzeitjobs anstreben. Jeder einzelne muss sich frühzeitig kümmern und sich darüber klar werden, dass er selbst für sein Alter sparen muss. Den Aspekt des „Kümmerns“ nahm auch die Abgeordnete gerne mit nach Berlin. Die SPD muss sich weiter darum kümmern, damit das Rentensystem endlich adäquat den heutigen Gegebenheiten angepasst wird, ohne das Rentenniveau weiter senken und ohne den Steuersatz anheben zu müssen. Einige konkrete Gedanken dazu wie z. B. ein mögliches Rentensplitting lieferte Golfels.

Bildunterschrift:

Eine lebhafte Diskussion lieferten sich Sonja von Gostomski (AsF-Vorsitzende), MdB Ulla Schulte, Rentenberater Frank Golfels, Melanie Haslage (SkF) und Susanne Spilker-Gottwald (2. Vorsitzende AsF Ibbenbüren)


SPD Ortsverein ehrt seine Jubilare

Noch nie so sicher, in der richtigen Partei zu sein!

v. l. Ralf Stieneker, Andreas Sante, Hermann Hafer, Frank Sundermann, Hans-Jürgen Pump, Franziska Wirtz-Könighausen, Friedhelm Hundertmark, Marie-Luise Balter-Leistner, Adelheid Brune-Richter, Dr. Marc Schrameyer.

v. l. Ralf Stieneker, Andreas Rolke, Hermann Hafer, Frank Sundermann, Hans-Jürgen Pump, Franziska Wirtz-Könighausen, Friedhelm Hundertmark, Marie-Luise Balter-Leistner, Adelheid Brune-Richter, Dr. Marc Schrameyer.

Die Ehrung langjähriger Mitglieder ist immer etwas Besonderes. Geehrt wurden für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft Franziska Wirtz-Könighausen und Friedhelm Hundertmark. 25 Jahre SPD feierten Adelheid Brune-Richter, Hans-Jürgen Pump und Dr. Marc Schrameyer. Neben der Urkunde und der Ehrennadel gab es Blumen und SPD-Geschichte zum Nachlesen.

Emotional ging es daher auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der Ibbenbürener SPD zu. Beim Totengedenken wurde an Heinz Steingröver erinnert, der im November 2015 so plötzlich verstarb. „Die Nachricht hatte uns alle tief getroffen, wir waren wie gelähmt und hielten inne.“, so die Vorsitzende Marie Luise Balter-Leistner. Viel habe Heinz Steingröver für die Stadt und die SPD geleistet, so dass es tröstend sei, dass viele seiner Projekte von der SPD weiterbetreut werden. Man habe eine gute Kultur des Miteinanders in Ibbenbüren, konstatierte die Vorsitzende, und dass dies so bleibe, dafür setze sich die SPD auch weiterhin ein.

Für weitere Emotionen sorgten die Jubilare, die für 40 bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden. Jeder der fünf anwesenden Jubilare berichtete kurz darüber, wie es dazu kam, dass er/sie der SPD beitrat. Und ganz unterschiedlich waren die Beweggründe: manchmal angeleitet von den großen Vorbildern Willi Brandt und Helmut Schmidt, manchmal als Reaktion auf die damals vorherrschende Weltpolitik oder auch manchmal „zum Glück gezwungen“, da man als Betriebsrat klare politische Kante zeigen sollte. Allen Jubilaren war gemeinsam, dass sie sich heute noch in der richtigen politischen Umgebung aufgehoben fühlen, auch wenn es in der langen Zeit durchaus mal Zweifel an der ein- oder anderen politischen Entscheidung gab.

Neben der Jubilarehrung legte die Vorsitzende Rechenschaft über das vergangene Jahr ab. Es sei seit langem ein Jahr ohne Wahlkampf gewesen, so dass sich die SPD auf ihre Arbeit vor Ort konzentrieren konnte. Viele Dinge wurden/werden begleitet und gestaltet und an Aufgaben fehlte es nicht. Stets wurde der Spagat versucht, neben notwendigen Sparmaßnahmen zur Haushaltskonsolidierung wichtige Inventionen in Schule, Kinderbetreuung, Spielplätze und weiterer Infrastruktur voranzutreiben. Im nächsten Jahr stehen wieder zwei Wahlen an. An Muttertag trete der amtierende Landtagsabgeordnete Frank Sundermann für den Ibbenbürener Wahlkreis an. Die Ibbenbürener SPD garantiere ihm dabei vollste Unterstützung. „Frank, wir wollen dich unbedingt wieder im Landtag wiedersehen“, so die Überleitung der Vorsitzenden an den Gastredner.

img_0839Frank Sundermann griff diese Überleitung gerne auf und berichtete über seine Arbeit im Düsseldorfer Landtag. Drei große Bereiche standen in seiner Betrachtung im Fokus: Wirtschaft, damit verbunden der laufende Strukturwandel hier in Ibbenbüren, Schule und Flüchtlinge. Der Slogan der Kohlekonversion „Gute Aussichten“ beweise, dass man Strukturwandel beherrsche. Er drücke aus, dass man positiv an den Wandel herangehe, was wichtig sei, um neben den Fördermittel des Landes weitere Investoren nach Ibbenbüren zu holen. Das aktuelle Projekt der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft „Gute Schule 2020“ bringe 4,3 Mio Euro nach Ibbenbüren. Mit diesem Geld können dringend notwendige Investitionen in die Ibbenbürener Schullandschaft vorangetrieben werden. Beim Thema Flüchtlinge sei Ibbenbüren Vorzeigekommune. Das letzte, sehr schwierige, Jahr wurde mit geeinten Kräften bestens gemeistert, im kommenden Jahr geht die Zentrale Unterbringungseinheit (ZUE) am Schwarzen Weg unter Führung des Landes an den Start, was den Haupt- und Ehrenamtlichen hier vor Ort Luft zum Durchatmen verspreche.

Beim genauen Blick auf Ibbenbüren durfte natürlich der Bericht des Bürgermeisters nicht fehlen. Mittlerweile „365 Tage im Amt“ bewies Dr. Marc Schrameyer sehr beeindruckend, wie gut er im Amt angekommen sei. Sehr detailliert und mit viel Herzblut berichtete er über die laufende Haushaltskonsolidierung, die Arbeit in und mit der Verwaltung, den Fokus des nächsten Jahres, eine Kinder- und jugendgerechte Kommune zu werden, den Erfolg und die Bedeutung der eigenen Stadtwerke und die Wirtschaftsförderung.

Der dritte geplante Gastredner Jürgen Coße, seit September nachgerückter Bundestagsabgeordneter, konnte leider nicht anwesend sein, da er mit dem Auswärtigen Ausschuss kurzfristig nach Ostafrika reisen musste. Balter-Leistner wies darauf hin, dass sein Bürgerbüro ab sofort täglich am Vormittag an der Breiten Straße geöffnet sei, montags zusätzlich auch am Nachmittag. Eine offizielle Eröffnung würde noch folgen. Seinen Bericht werde man bei nächster Gelegenheit nachholen.

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Sommerfest der SPD

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Traditionell mit dem Fahrrad starten die Genossen und Genossinnen des SPD Ortsvereines zu ihrem alljährlichen Sommerfest. Diesmal ging es bei optimaler Wetterlage vom SPD Büro in der Großen Straße über Püsselbüren zum Dickenberg. Der erste Stopp wurde am Wallheckenweg gemacht, an dem ein neues Baugebiet auch für junge Familien in Planung ist. Nächster Stopp mit komplett anderem Fokus war der Dickenberger Friedhof. Leicht erstaunt zeigten sich die Genossen hier über die Neugestaltung der Urnengräber, die sicherlich noch zu weiteren Gesprächen führen werden.

Abschließend präsentierte Andreas Sante, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des SV Dickenberg, mit Stolz das neue Vereinsheim des SVD. Die ambitionierte Radtour fand ihren gemütlichen Abschluss im Dickenberger Dorfgemeinschaftshaus. Dort begrüßte die Ortsvereinsvorsitzende Marie-Luise Balter-Leistner alle Teilnehmer sowie unseren designierten neuen Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße. Dieser stand den Genossen zu seinem Engagement im Bundestag gerne Rede und Antwort. Trotz brisanter Themen wie die aktuelle Entwicklung in der Türkei, die Flüchtlingsarbeit und der Brexit zeigten die vielen anregenden Gespräche, dass politische Auseinandersetzung und Engagement viel Spaß bereiten können.

Das nächste Event wird die Teilnahme der SPD am Kutterrudern beim Dörenther Hafenfest am 21. August sein.


NRW ist besser als sein Ruf

SPD Referenten aus dem Landtag ziehen wirtschaftspolitisches Fazit

PM Nachbericht Mitgliederversammlung 070416

Hermann Hafer (Fraktionsvorsitzender SPD Ibbenbüren), Marie-Luise Valter-Leistner (Ortsvereinsvorsitzende), Frank Sondermann (Wirtschaftspolitischer Sprecher der NRW SPD), Michael Hübner (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Landtagsfraktion)

Nullwachstum – das wird der Landtagsregierung aus NRW stets unter die Nase gerieben, wenn über die wirtschaftliche Lage des größten Bundeslandes diskutiert wird. Aber, da waren sich beide Referenten aus dem Landtag am Montag während der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereines einig, müsse man schon ein wenig genauer hinschauen, um die Gründe dafür zu analysieren. Ein Grund läge in der negativen Umsatzentwicklung der zwei NRW-Energieriesen, RWE und eon, die beide massive Probleme mit dem Energiewende hatten und haben. Obwohl allein diese beiden Unternehmensriesen zusammen ca. 16 Mrd. € weniger Umsatz gemacht hätten, würde trotzdem landesweit ein Nullwachstum realisiert. Andere Unternehmen müssten daher folgerichtig dies bestens ausgeglichen haben. „NRW ist besser als sein Ruf.“, so die Einschätzung von Michael Hübner, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag. Und das, obwohl sich NRW eindeutig wirtschaftlich im Wandel befände. „Den Wandel beherrsche man seit Jahren gut.“, so Hübner weiter. Der Ausstieg aus der Steinkohleförderung sei dafür nur ein prägnantes Beispiel. Dafür habe die Regierung in den letzten Jahren allerdings auch einiges geleistet: Der Bundesverkehrswegeplan stärke die Infrastruktur, die Digitalisierung (Breitbandausbau) in den Kommunen werde finanzkräftig gefördert, Industrie 4.0 und Gute Arbeit 4.0 seien Konzepte, die neue technische Möglichkeiten nutzen und flexiblere Arbeitsformen erfordern werden. Außerdem stärke die Landesregierung die Kommunen mit hohen Finanzmitteln. Durch den Stärkungspakt fließen jährlich 642 Mio. € in die höchst verschuldeten Städte und Gemeinden, die Gemeindefinanzierung wurde jüngst auf 10,3 Mrd. € aufgestockt, sorge für weitere Entlastung und helfe ebenfalls beim Strukturwandel.

Frank Sundermann, zweiter Referent des Abends und wirtschaftspolitischer Sprecher der NRW SPD, beleuchtete in seinem Vortrag vor allem energiepolitische Aspekte. Die Energiewende mit dem erklärten Ziel des kompletten Atomausstieges bis 2025 zu einem ökonomischen Erfolg zu führen, das sei für den Industriestandort NRW, seine Arbeits- und Ausbildungslätze und damit für die soziale Gerechtigkeit die zentrale Herausforderung. Dabei führte er eindrücklich vor Augen, dass die Energieversorgung immer drei Aspekte gewährleisten muss: sie muss sicher, sauber und natürlich auch bezahlbar bleiben. Zweiter Fokus von Sundermann war der Strukturwandel hier vor Ort in Ibbenbüren nach 2018. Die durchgeführte Potenzialanalyse sei ein wertvoller Leitfaden, den es gründlich zu studieren gelte. Dass 75 Hektar zusätzliche Gewerbegebiete im Regionalplan ausgewiesen wurden, sei einzigartig und gebe Hoffnung, dass der Wandel auch hier gelänge. Ibbenbüren trete in diesem Prozess als führende Kraft auf und nähme die Umlandgemeinden auf perfekte Weise mit. Das sei der richtige Weg, denn nur gemeinsam als Region würde man den Strukturwandel auch schaffen, so das Fazit Sundermanns.

Im Anschluss an die Themenreferate folgte einer rege Diskussion der ca. 50 Anwesenden, die der aktuellen Entwicklung entsprechend auch den Brexit und seine Auswirkungen auf NRW beinhaltete. Während der Mitgliederversammlung wurden außerdem die Delegierten für die anstehenden Landtags- und Bundestagskandidaturen gewählt.


Zukunftsregion NRW – Starke Kommunen, starke Wirtschaft, gerechte Gesellschaft

SPD Ibbenbüren lädt zu Themenabend

Frühzeitig bevor das kommende Wahljahr mit der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September 2017 beginnt, stimmt die SPD Ibbenbüren auf einige ihrer Themenfelder eiSundermann-Presse_kleinn. Welche Positionen im Bereich Wirtschaft und Energie bezogen werden, beleuchten Michael Hübner und Frank Sundermann als fachkundige Referenten. Der Landtagsabgeordnete Michael Hübner ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der NRW SPD und zuständig für die Bereiche Wirtschaft und Energie. Frank Sundermann, amtierender Landtagsabgeordneter dieses Wahlkreises, ist wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Beide haben damit ohne Frage das fachliche Know-how, um den Zuhörern Themen wie „Gute Arbeit 4.0“, Strukturwandel, Energiewende, Anti-Stau-Programm und vorbeugende Wirtschaftspolitik zu erläutern. Diese und weitere wirtschaftliche und energiepolitische Aspekte werden sich im Wahlhuebner_presse_kleinprogramm der NRW SPD wiederfinden, das für eine starke Wirtschaft, gute Arbeit und mehr Ausbildungsplätze stehen soll.

Die SPD Ibbenbüren freut sich, zwei Experten aus dem Landtag für diesen Themenabend gewonnen zu haben und lädt alle Interessierten, ausdrücklich auch Nichtparteimitglieder, dazu ein. Parallel zu den Themenreferaten werden die Delegierten zu den Wahlkreisdelegiertenkonferenzen gewählt.

Der Themenabend Zukunftsregion NRW findet statt am Montag, den 4. Juli 2016, um 18 Uhr im Saal Linnenschmidt (Restaurant Il Gabbiano) in Laggenbeck.

Rückfragen gerne an das SPD Büro, Tel. 3460.


SPD-Fahrt nach Berlin

DSC_0369Gut gelaunt starteten 50 Ibbenbürenerinnen und Ibbenbürener am heutigen Tage mit dem SPD-Ortsverein zu einer viertägigen Fahrt nach Berlin. Auf dem Programm stehen neben einer Besichtigung des Reichstages viele weitere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.


SPD fordert Beleuchtung der Fahrradstraße

SPD vor Ort: SPD-Radtour, Start an den neuen Räumen der Freien Schule (Gebäude der Kreishandwerkerschaft an der Wilhelm-Sir.)

SPD vor Ort: SPD-Radtour, Start an den neuen Räumen der Freien Schule (Gebäude der Kreishandwerkerschaft an der Wilhelm-Sir.)

Regelmäßig ist die SPD vor Ort unterwegs und „erfährt“ auf ihren Radtouren die Ibbenbürener Stadtteile. Am letzten Freitag stand bei bestem Wetter Laggenbeck auf dem Tourprogramm. Startpunkt war der neue Standort der Freien Schule in den Gebäuden der Kreishandwerkerschaft. Danach führte der Weg über den Wieskebrook, der tagtäglich von einer Vielzahl an Schülern aus Laggenbeck als Schulweg genutzt wird. Die Genossen konnten sich davon überzeugen, dass dieser Weg sich ideal als Fahrrad-Schulweg eignet. Allerdings müsse dieser besser beleuchtet werden, damit er auch in den Wintermonaten ähnlich gut und sicher befahrbar bleibt. Daher fordert die SPD die Verwaltung auf, eine entsprechende Beleuchtung und deren kurzfristige Umsetzung zu prüfen.

Natürlich fehlte auf der Tour Richtung Laggenbeck nicht die Besichtigung der geplanten Trassenführung der K24n.

SPD VorOrt: Fahrradbrücke über die K 24n

SPD VorOrt: Fahrradbrücke über die K 24n

Die Bedeutung des weiteren Ausbaus war allen Anwesenden offensichtlich, denn nur eine optimale Verkehrsinfrastruktur macht zukünftige innovative Wirtschaftsansiedlungen nach 2018 möglich. Ohne den nördlichen Anschluss der K24 braucht man über Konversionsmaßnahmen auf dem Schafberg nicht ernsthaft zu diskutieren.

Der kulinarische Abschluss der SPD-Tour fand passend zur Jahreszeit auf dem Hof Löbke statt. Doch bevor der Spargel verspeist wurde, schauten die Genossen auch hier hinter die Kulissen. Sie bestaunten den Verarbeitungsprozess des Spargels, der dank intelligenter Maschinen hoch automatisiert ist, aber immer noch vieler manueller Handgriffe bedarf. Mit Stolz berichtete Tobias Löbke, dass sein Betrieb mittlerweile so gewachsen sei, dass seine Spargelbeete aneinandergereiht von Ibbenbüren bis Kassel reichen würden.

SPD VorOrt: Laggenbeck, Bahnhofsumfeld, Parkplatzsituation, ...

SPD VorOrt: Laggenbeck, Bahnhofsumfeld, Parkplatzsituation, …


Internetseite der Ibbenbürener Flüchtlingshilfe

fluechtlingshilfe-logo-kleinSeit zwei Wochen läuft sie – und sie hat sich so umgehend wie gut etabliert: Die Internetseite www.fluechtlingshilfe-ibb.de wird nicht nur rege frequentiert und genutzt, sondern fährt zudem Lob aus unterschiedlichsten Richtungen ein.

Die Infoseite, welche in Zusammenarbeit mit der Stadt Ibbenbüren, der Freiwilligenbörse Kiste im SkF, der Telaos GmbH sowie dem Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche entstanden ist, soll sowohl unseren Gästen als auch den Ehrenamtlichen mit vielfältigen Informationen und konkreten Ansprechpartnern helfen. Die Kreissparkasse Steinfurt steuerte darüber hinaus eine finanzielle Unterstützung bei. Leute, die sich in der Ibbenbürener Flüchtlingshilfe engagieren, bestätigen bereits, dass diese Seite eine gute Hilfestellung für ihre Arbeit und für Flüchtlinge in unserer Stadt ist.

Die Internetseite www.fluechtlingshilfe-ibb.de schafft einen Überblick über die in Ibbenbüren vorhandenen Angebote im Bereich der Flüchtlingshilfe. Sie wartet außerdem mit der Möglichkeit auf, unterschiedlichste Informationsbroschüren und Formulare herunterzuladen – eine wichtige direkte Hilfe nicht zuletzt für viele Flüchtlinge vor Ort. Viele Initiativen und Verbände haben inzwischen schon ihre Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe bekannt gegeben.

Wichtig für alle Beteiligten und Engagierten: Über die Mailadresse homepage-fluechtlingshilfe@skf-ibbenbueren.de können Änderungswünsche zu eigenen Angeboten wie auch Hinweise auf hilfreiche Themenlinks mitgeteilt werden. Andere Interessierte – egal ob Vereine, Verbände, Privatleute oder Unternehmen – können über diese Mailadresse einen Button für die Verlinkung auf ihrer eigenen Website anfordern. Damit diese gute Seite Ibbenbürens weiter die Runde macht.


Gemeinsam Infostand der Ibbenbürener AsF mit Frauen der IGBCE, SkF und kfd zum Equal Pay Day

"Gemeinsam stark für Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen"

„Gemeinsam stark für Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen“

Am vergangenen Freitag, den 18. März, machte die Ibbenbürener AsF gemeinsam mit Frauen der IGBCE, sowie von SkF und kfd aufmerksam auf den Equal Pay Day, der in diesem Jahr am 19. März datiert ist. Dieser Tag markiert den Zeitpunkt, bis zu dem Frauen arbeiten müssten, um dasselbe Gehalt zu erhalten, welches ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember des Vorjahres haben. In vielen Arbeitsbereichen herrscht immer noch ein Lohnunterschied bei der Bezahlung von Männern und Frauen in Höhe von ca. 21%. Auf diese Ungerechtigkeit wiesen die Teilnehmerinnen des Marktstands interessierte Passanten hin; bei Kaffee und frischem Popcorn gab es gute Gespräche, Informationsmaterialien und die beliebten roten Taschen mit Equal Pay Day-Aufdruck.

Und solange Frauen und Männer immer noch nicht in jedem Berufsfeld gerecht und gleichwertig bezahlt werden, wird es auch in den nächsten Jahren wieder gemeinsame Veranstaltungen Ibbenbürener Frauenverbände anlässlich des Equal Pay Days geben.“